Tierheim Choli Saland


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Diabolo

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Diabolo... nicht immer gibt es ein Happy End
Von Elisabeth Frutiger (Andrea Weder / 2006)

Ich möchte Euch allen eine traurige Geschichte von einem sehr lieben und lebhaften Katzenbaby erzählen. Die Geschichte handelt von unserem kleinen Diabolo, der leider nur drei Monate alt wurde. Eines Tages kam eine junge Frau zu uns ins Tierheim und sagte sie wolle eine junge Katze haben, da Ihre am 15. Mai 2006 überfahren wurde. Wir zeigten ihr unsere Katzenbabys und natürlich verliebte sie sich in alle. Aber schliesslich verlor sie dann ihr Herz an Filou (ehemals Daniel) und Larry.
Da die beiden noch nicht fertig geimpft waren, kam sie die beiden (und alle anderen) häufig besuchen. Dabei fiel ihr unser lustiger und sehr verspielter kleiner Diabolo auf. Unser kleiner Teufel war sehr gesund als er zu uns ins Tierheim Choli kam. Nach einiger Zeit wollte er nicht mehr fressen, war nicht mehr der schnelle und flinke Kater. Er schlief nur noch. Die junge Frau hatte so Mitleid mit dem kleinen Teufel und fragte uns, ob sie ihn mitnehmen dürfe um ihn aufzupäppeln. Herr Gasser vom Tierheim sagte mit bestem Dank ja und so ging der kleine Wicht auf die grosse Reise.
An dem neuen Pflegeplatz fühlte er sich mächtig wohl. Er frass und trank. Schmusen und kuscheln waren seine Hobbys. Schlafen musste auch sein. Er nahm Tag für Tag zu. Es schien, als wäre er auf dem Weg zur Besserung. Die Freude währte nicht lange. Nach einer Woche kam der Rückschlag. Wieder frass er nichts mehr, verlor an Gewicht, trank zuwenig. Er war sterbenskrank. Sein Immunsystem war einfach noch nicht stark genug. Er kämpfte um sein Leben. Als letzte Lösung blieb nur noch, ihn beim Tierarzt an eine Infusion anzuschliessen um ihm genügend Flüssigkeit zuzuführen. Die junge Frau und Ihr Freund bangten um ihn. Sie hielten es zu Hause nicht mehr aus und gingen zu ihrem Schützling. Er zeigte eine Reaktion indem er seine kleinen Pfoten ausstreckte also wolle er sagen: „Nehmt mich wieder mit!“. Doch das junge Paar musste vernünftig sein und ihn in der Obhut des Tierarztes lassen.
Also gingen sie sehr traurig nach Hause in der Hoffnung, dass der kleine Diabolo überleben würde. Doch am nächsten Tag kam der die traurige Nachricht. Unser kleiner Goldschatz hat aufgehört zu kämpfen.

Manchmal ist der Tod stärker ist als das Leben!
Wir haben alles versucht und er hatte doch, solange er gesund war, eine schöne Zeit auf Erden. Nun aber müssen wir ihm den Frieden gönnen... da auf der anderen Seite des Regenbogens, wo alle Tiere hingehen, wenn wir sie loslassen müssen.

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