Tierheim Choli Saland


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Fleurli & Sheela

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Fleurli und Sheela im Glück

Neue Chance verdient

Als ich die scheuen 6-jährigen Katzenschwestern, die schon fast ein Jahr im Tierheim Choli warteten im Internet sah, wusste ich, dass ich diesen armen Geschöpfen ein Zuhause geben möchte. Vorausgesetzt natürlich, dass sie sich mit dem leicht behinderten 7-jährigen Kater verstehen würden, den ich vor zwei Jahren aufgenommen hatte. Die beiden schwarz-weissen Schönheiten hatten im Tierheim bereits Interessenten gehabt, es klappte jedoch nie mit der Vermittlung, weil sich die Leute so scheue und ängstliche Katzen dann doch nicht zutrauten. Leider bevorzugen viele Menschen unkomplizierte und junge Tiere, was die Vermittlungschancen der anderen verkleinert. Doch gerade die <schwierigen> und älteren Tiere haben eine neue Chance verdient, denn sie haben meist schon ein schweres Schicksal hinter sich.

Wie junge, ungestüme Ziegen

So besuchte ich die Beiden also und sie hielten sich doch tatsächlich versteckt und eng aneinander gedrängt auf einem Schrank auf und zeigten grosse Angst. Da ich erfahren hatte, dass sie sich sehr gut mit anderen Katzen verstehen war ich überzeugt, dass es klappen könnte, nicht zuletzt auch darum, weil mein Tigerkater ein sehr umgängliches Kerlchen ist.
Nun sind Fleurli und Sheela bereits sechs Monate bei mir und alle drei Katzen verstehen sich wunderbar. Sie balgen sich und spielen miteinander, dass es eine Freude ist. Fleurli flattiert zuweilen dem Kater und legt sich zu ihm in einen der Katzenkörbe, was aber keine Eifersucht bei Sheela erzeugt. Die beiden Weibchen geniessen die grosse Bewegungsfreiheit. Mit ihren freudigen Luftsprüngen wirken sie wie junge, ungestüme Ziegen. Ganz besondere Freude haben sie an den beiden Balkonen.

Wichtig ist, dass es ihnen gut geht

Die beiden mögen sogar Wind und Schnee und lassen sich nicht einmal von der Nässe abschrecken. Streicheln lassen sich die hüpschen Ladies von mir noch nicht. Doch das müssen sie auch nicht. Für mich ist es wichtig zu erleben, dass es ihnen gut geht, dass sie sich je länger je wohler fühlen und immer neugieriger werden. Fleurli kommt schon stark in meine Nähe, sie ist die <Frechere>, während Sheela aus sicherer Entfernung meine spielerischen und zärtlichen Kontakte mit dem Tigerchen beobachtet.

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